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Familienforschung – wie anfangen?! 20. Juni 2020

Posted by oldoerpancestors in Ahnenforschung.
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Ihr habt alte Fotos gefunden? Oder alte Dokumente? Und jetzt stellt ihr euch Fragen? Sehe ich ihnen ähnlich? Was habe ich von ihnen? Wer waren sie und vor allem wie? Wovon träumten sie? Wie war ihr Leben? Habe ich noch andere Onkel und Tanten? Gibts noch mehr von uns? Hab ich die etwa schon mal gesehen? Und wer sind die, wo Oma immer sagte, die gehören auch irgendwie zur Familie und ich hatte nie eine Ahnung wieso, denn die waren nie auf einer Familienfeier…

Ungefähr an diesem Punkt beginnen viele mit dem, was man landläufig Familienforschung nennt. Spätestens dann wird eine App geladen zum Stammbaum erstellen. Und dann folgt die Erkenntnis… da fehlt so viel… wie macht man dann weiter?

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich berichten, dass es sich zunächst lohnt alle noch Lebenden zu befragen, zu dem was sie wissen und woran sie sich erinnern können, was man ihnen früher so alles erzählt hat.
Der nächste Schritt ist dann aus meiner Sicht, von allen, die man finden kann, Unterlagen zu bekommen, als Kopie oder modern per WhatsApp als Fotos. Denn damit spart man den Besitzern in der Verwandtschaft einen größeren Aufwand, denn der wirkt oft demotivierend.
Wenn die Quellen erschöpft sind oder nicht weiter angezapft werden können, dann sind die Ämter dran, genauer gesagt, die Standesämter. Oder Archive. Je nachdem wie die Gemeinden es sich so eingeteilt haben. Da fängt dann der Punkt mit den Kosten erstmals an… die Gebühren sind auf den Internetseiten der Standesämter veröffentlicht. Da findet der Familienforscher oftmals auch noch viele Hinweise wo Quellen sind.

Mit den Datensätzen von Oma und Opa bzw den Urgroßeltern lassen sich dann allmählich Anschlüsse in Datenbanken finden. Ein Teil ist öffentlich zugänglich, da ehrenamtlich von enthusiastischen netten Menschen erfasst und online gestellt. Danke an dieser Stelle! Zu diesen zählen die Ortsfamilienbücher und der Verein für Computergenealogie.
Ein großer Teil ist jedoch in kostenpflichtigen Datenbanken zu finden. Früher stand ich diesen sehr skeptisch gegenüber. Das hat sich inzwischen geändert, denn habe so meine Erfahrungen gemacht. Ich fasste den Vorsatz, ok, ein Jahr probieren wir das mit dem Geld ausgeben und dann sehen wir ob es was gebracht hat. Nach nicht einmal einem Monat hatte ich die Kosten für die ersten sechs Monate raus. Wenn man gegenrechnet, wie viel man für eine Kopie einer Urkunde plus ggf. Recherchegebühr für s Archiv ausgeben muss, dann hat es sich in meinem Fall bisher mehr als gelohnt. Irgendwann ist die Quelle dann nicht mehr so ergiebig, da man alles gescannt hat was man finden kann, aber ich denke, sofern es einem das Geld wert ist, lohnt es sich wohl schon. Bei mind. 10 Euro pro Urkunde plus zum Teil Recherchekosten an die Archive hat man 60 Euro pro Halbjahr schnell raus, wenn alles passt.
Was stünde auf der anderen Seite? Zum Beispiel Leute, die einem anbieten, die Recherche für einen zu machen. Da kann ich aus eigener Erfahrung berichten… ich war damals jung… jünger jedenfalls… ca 20 Jahre her. Und ich hatte keine Ahnung wie es läuft. Über ein Forum stieß ich auf jemanden, der sich ausgab als jemand, der die gleichen Vorfahren hatte. Und mir anbot, da er auf der passenden Ecke des Landes wohnte, gleich mal ein paar Sachen zu gucken, wenn er sowieso dort zu tun hätte. Super dachte ich, was für ein netter Mensch, wenn ich mal hier wo ich wohne was für ihn recherchieren kann… naiv, oder? Ja, das war es. Und um andere zu warnen, erzähle ich es hier. Derjenige rannte also los, zog Erkundigungen ein, beantragte Auskünfte bei Ämtern in meinem Namen – ich habe bis heute nicht begriffen, wie das ging ohne meine schriftliche Vollmacht oder Einverständnis… Ich dachte naiv, so wie er mir es sagte, er besucht sowieso den Pfarrer der Gemeinde, von dem er meinte mit ihm gut bekannt zu sein, und fragt ob er mal aus dem Kirchenbuch einen weiteren Eintrag abschreiben darf… er ging auch zu Leuten mit tatsächlich den gleichen Vorfahren und sprach mit ihnen ohne mein Wissen über eine alte Erbgeschichte, eine Anekdote aus der Familiengeschichte, über die ich nur marginal Informationen hatte und ihm zufällig erzählt hatte, jedoch ohne einen Rechercheauftrag. Er entfachte dort einen Sturm der Entrüstung mit Androhung von Anwälten etc. und enthielt mir plötzlich Informationen zu dem Thema vor, die er aber offenbar bekommen hatte. Heute als 20 Jahre gereifter denke ich, dass man ihm Schweigegeld zahlte. Apropos Geld. Das wollte er dann von mir haben, und es war neben den Gebühren der Ämter (wie gesagt, ich weiß nicht, wie er ohne Vollmacht an Daten von Leuten gekommen ist, die keine 20 Jahre tot waren, heute gibt es ja DGVSO und so) noch eine Aufwandsgebühr für ihn dabei, nicht zu knapp. Ich habe bezahlt, um Ruhe zu haben. Ein Betrüger bzw. Jemand der Unwissenheit ausnutzte und das unter dem Deckmantel eines Vereins, den er sich mal eben übergezogen hatte. Ich glaube, die wissen bis heute nicht, was er da nebenbei so alles getrieben hat. Er gehörte übrigens soweit ich rausgefunden habe, nicht zur Familie. Die Daten – sowohl die recherchierten, für die ich bezahlen musste, als auch meine eigenen gesammelten, die er sich hatte von mir geben lassen, um sich umzuhören beim Pfarrer, fand ich später ohne mein Einverständnis in öffentlich zugänglichen Datenbanken, einschließlich meiner persönlichen Daten und denen noch lebender Verwandter. Dafür hatte er ebenfalls kein Einverständnis und ich musste sie später erst mit vielen Emails an die verantwortlichen Leute entfernen lassen.  Fazit: Neuling dachte, er trifft netten hilfsbereiten Gleichgesinnten, der aber ein Nepper war und ohne schriftlichen Auftrag und ohne vorherigen Hinweis auf Kosten (Also ohne Vertrag…) und ohne schriftliches Einverständnis Recherchen begann und Dinge ohne meinen Auftrag tat, die fast dazu führten, dass ich mich Anwälten gegenüber sah…

Dabei… hätte ich alle diese Dinge durch Anfragen bei den Standesämtern selbst heraus finden können und den Rest über die bezahlpflichtigen und freien Datenbanken. Es wäre mir wirklich preiswerter gekommen.
Leute, die recherchieren, sollten immer das Mittel sein, wenn man über lange Zeit nicht weiter kommt, es einem wirklich dermaßen wichtig ist, dass man da Etwas mehr Geld ausgeben möchte und dann sollten sie auch Profis sein, die in der Richtung entsprechende Erfahrung haben. Weiterhelfen können da um Beispiel manchmal auch Firmen, die sonst Erben ermitteln.

Geld ausgeben lohnt auch für Literatur. Bücher gibt es wie Sand am Meer inzwischen, da kann man in Ruhe erstmal nach den Rezensionen gucken. Und immer gut sind die Zeitschriften des Vereins für Computergenealogie.

Also Augen auf, Sinne schärfen, zwei Gänge langsamer suchen und Geduld haben und niemals auf scheinbar nette Recherchehelfer eingehen ohne vorher zu fragen, ob es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt… und wenn Kosten, dann tatsächlich mal die großen Anbieter für Datenbanken ansehen, wenn man Glück hat, lohnt es sich mehr als genug.

Auf der Suche -Teil 3 5. Februar 2017

Posted by oldoerpancestors in Allgemein, Meine eigenen Vorfahren - my own ancestors.
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Das Tagebuch meines Urgroßvaters gab weitere Namen preis, von Menschen, mit denen er regelmäßig in Briefkontakt stand.

Wer kennt oder kann sich erinnern an:

Minna Michalke aus Dieksanderkoog, evtl. geborene Neumann, bei der es sich um die Schwester meines Urgroßvaters handeln könnte und die Ende der 1960er Jahre meinem Urgroßvater in die DDR schrieb. Wer kennt eine Familie Trimpop aus Dieksanderkoog, die ihm das einzige Mal im Dezember 1969 einen Brief geschrieben haben und nachdem die Korrespondenz nach Dieksanderkoog aufhörte. Es muss ihm sehr zugesetzt haben. (Wir gehen davon aus, dass Minna Michalke da vielleicht gestorben war.)

 

Emil Bahr aus Duisburg, der in den 1960er Jahren regelmäßig meinem Urgroßvater in die DDR schrieb und ein Schwager sein könnte.

 

Wer bei diesem Puzzle helfen kann, bitte über die Kommentarfunktion melden, bitte auch vermerken, wenn es nicht veröffentlicht werden soll, Freigabe erfolgt durch mich.

Auf der Suche – Teil 2 5. Februar 2017

Posted by oldoerpancestors in Allgemein, Meine eigenen Vorfahren - my own ancestors.
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Das alte Tagebuch meines Urgroßvaters offenbarte einen weiteren Namen, den wir nicht kennen.

Wer kennt oder kannte Fritz Krey aus Kühlungsborn in MV, damals Bezirk Rostock, der seit September 1969 bis Anfang der 1970er Jahre meinem Urgroßvater Helmut Neumann regelmäßig schrieb?

Antworten bitte über die Kommentarfunktion, wer sie nicht veröffentlicht haben will, bitte dazu schreiben, Freigabe und Veröffentlichung erfolgt erst durch mich.

Auf der Suche 5. Februar 2017

Posted by oldoerpancestors in Allgemein, Meine eigenen Vorfahren - my own ancestors.
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Ich habe ein altes Tagebuch meines Urgroßvaters gefunden. Dort sind Personen erwähnt, von denen er Post erhielt, regelmäßig, auch zu Feiertagen oder Geburtstagen.

Wer kennt bzw kann sich erinnern an:

Gertrud Märkt aus Fürstenfeldbruck

Luise oder Luisa Jeske aus Fürstenfeldbruck, gestorben 1973.

Sie schrieben in den 60er und Anfang der 70er Jahre meinem Urgroßvater Helmut Neumann in die DDR. Nach seinem Tod endete offenbar der Kontakt zu seiner Familie.

Wer kann helfen und weiß vielleicht in welcher Beziehung sie zu ihm standen? Lebt Gertrud Märkt noch oder hat Angehörige, die bei dem Puzzle helfen können?

 

Antworten bitte über die Kommentarfunktion, bitte auch vermerken, wenn Antwort nicht veröffentlicht werden soll, Freigabe und Veröffentlichung erfolgt durch mich.

Neues von den Bibow und Upahl 15. September 2012

Posted by oldoerpancestors in Allgemein, Meine eigenen Vorfahren - my own ancestors.
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Es gibt Neuigkeiten von den Recherchen nach den Bibows und Upahls.

Zunächst einmal möchte ich mich bedanken bei der zuständigen Mitarbeiterin des Standesamtes vom Amt Schönberger Land, die so zügig und überaus freundlich gearbeitet hat (und hier aus Datenschutzgründen anonym bleibt). Danke, wir haben uns sehr über die Unterlagen gefreut! Und natürlich auch über die Tipps, die wir bekommen haben.

Die Erkenntnisse aus den Ablichtungen der Urkunden sind bereits in die Seite mit der Liste der Vorfahren eingeflossen. Ergänzen konnte ich etliche Geburts- und Sterbedaten. Außerdem war es sehr aufschlussreich, die „Nebeninformationen“ aus den Urkunden zu entnehmen. Da es sich um Kopien der Originaldokumente und nicht um Abschriften handelt (Danke nochmals an die Standesbeamtin für diesen verdammt guten Tip), konnte ich sogar die Unterschriften meiner Vorfahren sehen. Das hat mich sehr berührt.

Mal zusammengefasst, was ich so weiß:

Ludwig Bibow: heißt Ludwig Johann Heinrich Bibow, ist am 17.09.1883 in Volkenshagen (zwischen Grevesmühlen, Rehna und Schönberg, google maps zeigts leider nicht so gut, aber bing maps) geboren. Seine Mutter hieß Catharina Engel Elisabeth Bibow. Da Volkenshagen zum Standesamt Rehna gehört, wir mich einer der nächsten Schritte dort anfragen lassen, um eine Kopie der Geburtsurkunde zu bekommen. Denn da wird es jetzt interessant. Auf den Kopien, die ich habe, ist bei Vater vermerkt: Unbekannt bzw. das Feld wurde durchgestrichen. Recherchen im Internet führten mich zu einem Eintrag im OFB Carlow beim genealogienetz.de von einer Catharina Engel Elisabeth Bibow, die 1864 in Volkenshagen geboren wurde. Ich nehme stark an, dass es sich tatsächlich um ein und dieselbe Frau handelt. Aus zwei Gründen: Dass Ludwig Bibow den Mädchennamen seiner Mutter führt, spricht dafür, dass er unehelich geboren wurde. Passen würde dazu das rechnerische Alter von Catharina Engel Elisabeth bei seiner Geburt von 19 Jahren. Auch der Geburtsort der beiden ist der gleiche. Da wirds jetzt spannend. Catharina Engel Elisabeth heiratete nach dem OFB Carlow einen Linnow und hatte mit ihm einen Sohn. Demzufolge wäre das ein Halbbruder von Ludwig Bibow. Ich muss mich in der Familie umhorchen, ob der Name mal irgendwann erwähnt wurde.

Kommen wir nun zu den Upahl:

Alma Upahl: heißt Alma Maria Caroline Upahl und wurde am 20.09.1891 in Hof Menzendorf geboren. Am Tag der Ausstellung ihrer Geburtsurkunde stand ihr Name noch nicht fest. Der wurde einige Tage später handschriftlich ergänzt. Verstorben ist sie am 04.07.1970 in Schönberg. Das heißt, für die damalige Zeit wurde sie mit 79 Jahren sehr alt. Und das trotz der harten Arbeit in ihrem Leben. Sie hatte sich wohl auch mal die Hüfte gebrochen im Alter, konnte später nicht mehr so gut laufen. Ihre Wohnung war in der heutigen Hinterstraße, damals Im Winkel in Schönberg. Geheiratet hat sie Ludwig Bibow am 16.01.1920 in Schönberg (damals Bäckergeselle, später Bäcker, noch später als Arbeiter in den Unterlagen geführt). Trauzeugen waren ein Tagelöhner Wilhelm Grevsmühl, 38 Jahre alt aus Kirch-Grambow und ein Anton Langhoff, 36 Jahre alt aus Lübeck. Mich würde interessieren, warum diese beiden die Trauzeugen waren. Kannte man sich? Arbeitete man zusammen? Gab es verwandtschaftliche Beziehungen?
Ludwig Bibow und Alma Bibow, geb. Upahl, hatten eine Tochter: Ingeborg Frieda Luise Bibow, geboren am 17.02.1921 in Schönberg, meine Großmutter.

Der Vater von Alma Maria Caroline Upahl war der Arbeitsmann August Heinrich Adolph Upahl, geboren am 25.02.1845 in Lockwisch. Er wohnte und arbeitete in Hof Menzendorf. Er war der Sohn des Arbeitsmannes Johann Jochen Upahl (der bei der Hochzeit von August Heinrich Adolph Upahl im Jahr 1889 bereits verstorben war) und dessen Ehefrau Catharina, geborene Musfeld. Bei dem Nachnamen hatte ich etwas Mühe, ihn zu entziffern. Er kann auch Mußfeld oder Mußfeldt geheißen haben, die in Lockwisch wohnte als Witwe (jedenfalls 1889). August Heinrich Adolph Upahl starb am 12. Dezember 1921 in Schönberg im Alter von 76 Jahren und muss damals bei seiner Tochter Alma Bibow, geb. Upahl und deren Ehemann Ludwig Bibow gewohnt haben. Zu dem Zeitpunkt war deren gemeinsame Tochter Ingeborg noch kein Jahr alt.

Die Mutter von Alma Maria Caroline Upahl war Inga Upahl, geborene Persdotter, über die hier in diesem Blog ja bereits ausführlich geschrieben wurde. Sie wurde am 02.03.1858 in Kroksvig, Gemeinde Aryd, Blekinge, Schweden,  geboren und war nach Deutschland ausgewandert. Mit dem Ehemann lebte sie eine Weile in Menzendorf. Sie verstarb am 18.03.1944 in Schönberg und hatte wohl auch bei der Tochter Alma Bibow, geb. Upahl und dem Schwiegersohn sowie der Enkelin Ingeborg Oldörp, geb. Bibow (hatte am 27.02.1943 geheiratet und im Mai des gleichen Jahres einen Sohn bekommen), in der Straße Im Winkel (später Hinterstraße) in Schönberg gelebt. Also lebten für kurze Zeit 4 Generationen unter einem Dach in der Straße Im Winkel in Schönberg. Inga Upahl, geborene Persdotter wurde 86 Jahre alt, was für die damalige Zeit fast schon ein biblisches Alter war.

Bei der Eheschließung von August Heinrich Adolph Upahl und Inga Persdotter am 22.01.1889 (übrigens die erste des Jahres 1889 in Lübseerhagen) waren als Zeugen der Arbeitsmann Hans Joachim Eickmann, 25 Jahre alt aus Lauen und der Arbeitsmann Jochen Heinrich August Upahl, 38 Jahre alt, wohnhaft in Grieben, anwesend.

Und jetzt wirds interessant. Dass Inga Persdotter damals nicht alleine aus Schweden auswanderte, das wissen wir schon. Ihre Schwester Carolina ging auch nach Deutschland und zwar auf ein Dorf in die Nähe von Rostock, wo sie auch heiratete. Inga war aber in Menzendorf nicht allein. Ihre ältere Schwester Wilhelmine war offenbar auch dorthin ausgewandert. Ob sie der kleinen Schwester Inga folgte oder Inga der großen Schwester nachkam, weiß ich leider nicht. Und diese Wilhelmine Persdotter, geboren am 5.12.1851, laut Unterlagen arbeitete sie als Dienstmagd, heiratete am … (schwer lesbar) Februar 1890 den Bruder von Ingas Mann August Heinrich Adolph Upahl (beide waren da ja schon 1 Jahr verheiratet) – den Arbeitsmann Joachim Heinrich Upahl geboren am 19 (? schwer lesbar). Juni 1850 in Lockwisch und wohnhaft in Grieben, Sohn vom verstorbenen Arbeitsmann Johann Joachim Upahl dessen Frau Katharina Mußfeldt (hier mal eine andere Schreibform), diese wiederum wohnhaft (zumindest 1890) in Menzendorf, früher Lockwisch. In der Eheschließungsurkunde von August Heinrich Adolph Upahl mit Inga Persdotter tritt Joachim Heinrich Upahl als Trauzeuge auf. In der Eheschließungsurkunde von Joachim Heinrich Upahl  mit Wilhelmine Persdotter taucht Heinrich Upahl, 45 Jahre alt (demzufolge 1845 geboren) auf, bei dem es sich wohl um August Heinrich Adolph Upahl handeln muss. Der zweite Zeuge ist der 50jährige Arbeitsmann Hans Meier aus Menzendorf. Wilhelmine konnte augenscheinlich nicht lesen und schreiben, sie hat mit 3 Kreuzen unterschrieben auf der Eheurkunde.

Offenbar haben die beiden Upahl-Brüder August Heinrich Adolph und Joachim Heinrich die beiden Persdotter-Schwestern aus Kroksvik, Gemeinde Aryd, Blekinge, Schweden geheiratet und waren dabei gegenseitig die Trauzeugen. Wohlmöglich Potential für ordentlich Verwirrung.

Was ich mich frage: Wie findet man jetzt heraus, welche Kinder die Paare hatten? Wir haben ja im anderen Beitrag, wo es im die Upahls ging festgestellt, dass August Heinrich Adolph Upahl und Inga Upahl, geb. Persdotter Wilhelm Friedrich, Alma, Emma, Frieda und Hans hatten. Die Angaben sind aus den Erinnerungen meiner Familie und den Daten von Thies entstanden. Aber wie kommt man an Beweise? Rückt das Standesamt so etwas heraus? Kirchenbücher? Momentan finde ich, dass es bei den Geschwistern ja erst richtig interessant wird, zumindest bei den Urgroßeltern und Ururgroßeltern.

Ich bin noch beim weiteren Auswerten, mal sehen, ob mir noch mehr Dinge auffallen.

Das kann dauern 11. September 2012

Posted by oldoerpancestors in Ahnenforschung, Allgemein.
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Hab grade Post vom Standesamt I in Berlin bekommen. Meine Anfrage ist angekommen. Die Beantwortung dauert im Schnitt 20 Monate.

*wieder Luft hol*

Rechnerisch kann man in dieser Zeit als Mensch 2 Kinder bekommen. Wenn man ein Elefant wäre, nur eins. Oder man kann ein halbes Studium schaffen. Es bleibt also genügend Zeit, nach anderen alternativen Quellen zu suchen, mehr oder weniger kostenpflichtigen.

Auf der Suche nach den Neumanns aus Schlawe 3. März 2012

Posted by oldoerpancestors in Allgemein.
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Kennt jemand eine der folgenden Personen, hat weitere Daten über diese oder weiß etwas über deren Vorfahren oder über die Nachkommen? Oder ist jemand vielleicht selbst ein Nachfahre der genannten Personen? Auf früheren Familienfeiern (…weit vor meiner Zeit…) sah man sich noch und verlor sich, wie das eben so ist, aus den Augen, die nächste Generation wußte über Cousinen und Cousins wenig und die übernächste noch weniger und deren Kinder noch weniger oder gar nichts. Was bleibt sind vage Erinnerungen, Personen auf alten Fotos, die keiner mehr kennt und Namen, die irgendwo auftauchen und zu denen es keine Gesichter oder Geschichten gibt.

Helmut Neumann, geboren wahrscheinlich am 03.07.1892 in der Region Schlawe in Pommern. Er war Eisenbahner, arbeitete eine Weile in Stettin, lebte später in Vorpommern bei Demmin (Woldeforst). Seine Brüder hießen Otto Neumann (soll in Karlsburg in Vorpommern gelebt haben) und Karl Neumann (soll in Neubrandenburg gelebt haben). Es gibt noch eine Schwester, deren Name ist uns nicht bekannt, eventuell Minna oder so ähnlich.

Verheiratet war er mit Ida Neumann, geborene Bahr, geboren wahrscheinlich am 24.07.1890, auch in der Region Schlawe in Pommern. Sie hatte 2 Schwestern: Hedwig Kowalski, geb. Bahr, die später in Berlin lebte und Emma Nemitz, geb. Bahr, lebte in Peckeloh, der Ehemann hieß Karl Nemitz.

Ida und Helmut Neumann hatten Kinder:

  • Hertha Sill, geb. Neumann. Sie hatte die Kinder Hannelore, Traudel Motz (wohl in Quilow) und Irmgard Voß (lebte in Kiel).
  • Dora Steding, geb. Neumann, 01.07.1923
  • Margarete Kagerer, geb. Neumann, 22.12.19??. Sie hatte 2 Kinder: Peter Kagerer und Margret Kagerer.
  • Ewald Neumann. Seine Frau hieß Marie und sein Sohn Günter Neumann, der wiederum 2 Töchter hatte, sie haben früher in Büdelsdorf bei Rendsburg gewohnt.

Falls jemand hier etwas wiedererkennt und Daten, Namen, Fakten, Geschichten beisteuern kann, die etwas über Ida und Helmut Neumanns Leben, Herkunft und ihre Vorfahren verraten, dann nutzt einfach die Kommentarfunktion. Bitte auch anmerken, was nicht für die Öffentlichkeit freigegeben werden soll.

Rostock im Schneewinter 2010 1. Februar 2010

Posted by oldoerpancestors in Allgemein.
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Völlig off topic an dieser Stelle mal die interessantesten Videos von Youtube aus meiner Heimatstadt zu diesem – wohl allmählich doch – Rekordwinter. Ich habe mir immer gewünscht, mal zu sehen, wie es war, als ich geboren wurde… 1978/79… alle sagten, ich sei verrückt… Nö, nur neugierig. Jetzt hör ich, zum Glück ist es noch nicht ganz so schlimm wie damals, aber es reicht mir eigentlich auch schon… Hiddensee ist ganz ab vom Schuss, viele Dörfer eingeschneit, Winterdienst gibts irgendwie auch nicht mehr wirklich selbst hier in der Stadt und wenn, dann nur sporadisch, Nahverkehr kann nicht mehr, weil die Straßenbahntüren einfrieren, Räumen des Schnees vielerorten nur noch mit Radlader, Autobahnen teils komplett gesperrt, kein Zugverkehr mehr, Schneefräsen buddeln die Züge aus… ich könnt noch stundenlang weitererzählen, aber ich glaub, dann krieg ich Arthrose vom Tippen… Wenn man draußen steht, ist der Schnee Kniehoch. Seit 5 Wochen durchgehend eine Schneedecke, das hab ich glaub ich nur 2x erlebt bisher. Und soviel Schnee wie durch Daisy und Ketziban auf einmal… kann mich nicht entsinnen… und morgen kommt das nächste Tief, da ist der Schnee noch nicht mal weggeräumt. Wohin auch damit? Es ist nirgends mehr Platz für Schnee… jetzt wirds auf die Rasenflächen gekippt, weil die Bürgersteige sonst unpassierbar wären / sind. 10 bis 15 cm Schnee waren heute morgen auf der Straße. Inzwischen alles festgefahren und zu Eis gepresst. 1,5 h bis zur Arbeit gebraucht heute… für 8 Kilometer. Vergiss es, wer sagt hätts ja laufen können… das hätte 2,5 h gedauert, jemand hats ausprobiert. Die Gehwege sind ja Kniehoch voll Schnee in einigen Gegenden.  Inzwischen auch eher spiegelglatt. Naja, Schuld ham die, die nicht rechtzeitig geräumt haben. Seit Samstag Mittag war Gelegenheit, bloß Räumdienste hat man in der Stadt nur auf der Stadtautobahn gesehen… wo kaum ein Mensch fuhr, weil keiner hinkam… Auf manchen Straßen kann man nur noch in Spurrinnen fahren, aus denen man nicht mehr rauskommt. Glück hat, wer Schaufel hat…

Ein Blick in die KTV:

http://www.youtube.com/watch?v=HzZ8Li6o8-Q&feature=related

Südstadt:

http://www.youtube.com/watch?v=f2YBDhpuBkg

Stadthafen:

http://www.youtube.com/watch?v=gbhK8yaWgeY

Kröpeliner Straße:

http://www.youtube.com/watch?v=YBQMlLmc_z8

KTV Saarplatz (da wo die Snowboarden fährt sonst die Straßenbahn!):

http://www.youtube.com/watch?v=VYc3cmPGb9o

Danke an Arne 22. Januar 2010

Posted by oldoerpancestors in Meine eigenen Vorfahren - my own ancestors.
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Die letzten Tage hatte ich viel Post in meinem Email – Account mit vielen ungezählten Neuigkeiten, die ich Arne Nilsson zu verdanken habe, der so frei weg seine Möglichkeiten genutzt hat. Ich sag an dieser Stelle ein Riesendankeschön an dich. Leider ists bei mir auf Arbeit derzeit so stressig, dass ich zwar abends zum Lesen komme, aber nicht zum weiteren Bearbeiten der Infos. Das wird auf jeden Fall nachgeholt. Übrigens macht jetzt einiges Sinn. Adolph Bruhn, den meine Großcousinen immer besucht haben in Menzendorf, ist ja der Sohn von der Halbschwester ihrer Mutter, quasi ein „Halb-Cousin“. Mein Vater hat ihn noch kennengelernt und erinnert sich, von ihm als Jugendlicher mal gefragt worden zu sein, ob er der und der ist, aber er hat nicht gewußt, dass beide verwandt sind, dass hat ihm Adolph Bruhn nicht gesagt. So im Nachhinein werden meinem Vater jetzt etliche Begegnungen seiner Jugend klarer und vieles macht auf einmal Sinn.

Mich gibts noch 5. Januar 2010

Posted by oldoerpancestors in Allgemein.
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Nur mal ein kurzes Lebenszeichen. Mich gibts noch. Hab aber derzeit soviel zu tun, dass ich keine Zeit für die Familienforschung habe. Aber sobald sich was tut, könnt ihrs hier lesen. Bis dahin, kommentiert gerne weiter oder fragt. Emails und Kommentare werden beantwortet, evtl. erst ein paar Tage später. Gruß an die neuen Verwandten, die hierher gefunden haben!