Ein Buchtip (oder eher Zeitschriftentip) März 22, 2008
Posted by oldoerpancestors in Ahnenforschung.trackback
Eine interessante Zeitschrift / Broschüre, wie auch immer man dazu sagen will, hat der Verein für Computergenealogie herausgebracht. Schon vor Jahren. Sie verkauft sich so erfolgreich, dass man schon mehrere Auflagen drucken ließ. Jetzt endlich habe sogar ich diese Zeitschrift entdeckt und muss sagen, dass ich sehr angetan bin von deren Inhalt. Egal ob man Anfänger oder Fortgeschrittener im Bereich Ahnenforschung ist, man wird auf jeden Fall fündig und viel Neues erfahren.
„Ahnenforschung – Auf den Spuren der Vorfahren. Ein Ratgeber für Anfänger und Fortgeschrittene“ gibt es für 9,80 Euro (lohnt sich auf jeden Fall) z.B. beim Verein direkt oder auch über z.B. amazon.de oder bestellbar über den normalen Buchhandel – denn die Zeitschrift hat eine ISBN (ISBN 978-3-937504-06-3). Eine Heft-CD ist inklusive.
Hier mal der Verein:
http://wiki-de.genealogy.net/Sonderheft
Hier mal exemplarisch für den Buchhandel amazon.de:
Am besten finde ich den Teil über den Datenschutz. Das sind Dinge, die man sonst nur unzureichend irgendwo findet, aber in dem Heft schön zusammengefasst. Besonders interessant für alle Neulinge ist S.46 in dem Sonderheft (Beitrag „Alles, was recht ist“ von Hans-Jürgen Wolf): „Keinen urheberrechtlichen Schutz genießen im Übrigen die genealogischen Kerndaten von Personen, auch wenn sie bereits andernorts veröffentlicht sind. Diese Daten wurden nämlich nicht in einer urheberrechtlich relevanten Art und Weise „erfunden“, sondern in den einschlägigen Quellen allenfalls aufgefunden. Die auch dem Familienforscher abzuverlangende wissenschaftliche Fairness gebietet es allerdings, auf fremde Artbeitsergebnisse und deren Fundstelle hinzuweisen, soweit sie Eingang in die eigene Forschung finden.“
Soviel dazu. Heißt, dass ihr Daten, die ihr z.B. in Onlinedatenbanken gefunden habt, auf eure Homepage setzen könnt (z.B. mein Ururopa war XY, geb. … in… und gest…. in…, verheiratet mit… seine Kinder hießen…), denn die Daten hat keiner kreativ erfunden wie einen Songtext sondern aus einem Kirchenbuch herausgeschrieben (i.d.R. mit der Intention, die Daten zugänglich zu machen für andere Familienforscher, in seltenen Fällen, um euch Geld abzuknöpfen). Ihr solltet allerdings angeben, wo ihr die Daten herhabt (z.B. Buch oder Datenbank, ggf. den Link und falls erkennbar den Autor, der sich die Mühe gemacht hat, es online zu stellen oder in einem Buch zusammenzufassen). Zum einen gehört es sich so, zum anderen macht ihr es anderen möglich, diese Quelle zu finden und selbst dort zu suchen.
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